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IServ RLP in der Cloud
IServ RLP Hosting im Rechenzentrum der Servator
Ihre Schule unter der RLP.cloud Domäne
Sie können für die IServ RLP Umgebung Ihrer Schule unsere RLP.cloud Domain verwenden.
Beispiel SCHULNAME.RLP.cloud (http://rs-einrich.rlp.cloud/)
Zielgruppe
Zielgruppe sind Schulträger und IServ RLP Dienstleister ohne eigene oder streng zu trennende Rechenzentrums Infrastruktur.
Kundenschutz: Dienstleistern sichern wir verbindlich zu, dass wir Ihre Kunden während der Vertragslaufzeit nicht direkt vertrieblich ansprechen!
Was bieten wir?
Der Betrieb einer IServ RLP Schulumgebung im Rechenzentrum der Servator bietet für die Schulen eine einfache Möglichkeit, ohne lokale Server in der Schule IServ RLP zu betreiben.
Dabei ist das einfachste Szenario, dass auch aus der Schule heraus alle IServ Funktionen über das Web genutzt werden.
Die öffentliche IPv4 Adresse, unter der die Schule erreichbar ist, stellt die Servator.
Dann besteht die Infrastruktur aus dem IServ RLP Server und dem Backup Server.
In diesem Szenario fallen folgende Kosten an
| Prozessorkerne | RAM | Festplatte in GB | Datenvolumen | Bandbreite (fair use) | Preis netto in € pro Jahr | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Kleine Schulen(1) | 4 | 8 | 80 | unbeschränkt | 150 MBit | 220 |
| Mittelgroße Schulen(2) | 8 | 16 | 160 | unbeschränkt | 200 MBit | 430 |
| Große Schulen(3) | 16 | 32 | 320 | unbeschränkt | 250 MBit | 1000 |
Zu (1): Hierunter fallen Grundschulen oder kleine SFSs
Zu (2): Hierunter fallen Realschulen und Gymnasien
Zu (3): Hierunter fallen Berufsbildenden Schulen oder größere integrierte Gesamtschulen
Dazu kommen noch 400€ netto einmalige Installationskosten bei Verwendung einer .rlp.cloud Domäne.
Optional können bei Bedarf weitere Ressourcen wie Prozessor, Ram oder Festplatte zugebucht werden.
Auch ein Wechsel auf ein größeres Paket ist jederzeit möglich.
Darüber hinaus stehen Ihnen auf Wunsch folgende Erweiterungen zur Verfügung:
- Virtuelle Arbeitsplätze (Windows) für die Arbeit der Schüler von zu Hause.
- Geräteverwaltung und Softwareverteilung auf lokalen Geräten in der Schule (ausreichende Bandbreite Vorausgesetzt).
- Zugriff auf einen separaten edoo.sys Arbeitsplatz oder der virtuellen Schulverwaltung von IServ RLP aus.
- Weitere virtuelle Maschinen im Rechenzentrum in Ihrem pädagogischen Netzwerkbereich (Datenbanken, Webhosting usw.)
- Peering über die Deutsche Telekom (kann sinnvoll sein, wenn die Schulen das Internet von der Telekom beziehen. Dann stellen wir die direkte Verbindung sicher ohne mögliche Flaschenhälse bei anderen Peering Partern)
- Zusätzliches Maschinenbackup über Proxmox mit der Möglichkeit des off-site Backups auf unseren oder Ihren Systemen
- Hochverfügbarkeit: Die Serverinstanz läuft dann nicht mehr auf einem dedizierten Server sondern in unserer mehrfach redundanten Proxmox Clusterumgebung.
- Umzugsservice um Ihre Instanz auf einen lokal in der Schule oder bei einem anderen Dienstleister vorhandenen Proxmox Server zu installieren.
- Systemüberwachung und Alarmierung mittels ICINGA
- Jumphost (eigene virtuelle Maschine im RZ) für die Wartung und Administration.
- Zugriff auf den Servator Support für Fragen außerhalb des direkten Vertragsverhältnisses.
Gerne unterstützen wir Sie auch bei der Konfiguration oder dem Betrieb einer auf dem Proxmox Hypervisor und seiner nachgelagerten Komponenten basierenden Umgebung. Profitieren Sie von unserer jahrelangen Erfahrung mit Proxmox (produktiv bei der Servator im Einsatz seit 2019 mit über 100 Installationen in verschiedensten Konfigurationen; Virtualisierung und Hypervisor allgemein seit ca. 20 Jahren). Pädagogische Netzwerke betreuen wir seit 2005.
Wir bieten von Unterstützung beim zentralen Hostingbetrieb entweder am Standort oder im Rechenzentrum des Schulträgers oder mit Ressourcen in unserem Rechenzentrum. Auch ein Mischbetrieb ist möglich.
Grundsätzlich orientieren wir uns an diesen Dokumenten:
https://bildung.rlp.de/iservrlp/betriebsmodelle (Betrieb in Rechenzentrum (Schulträger))
und
https://iserv.de/die-iserv-schulplattform/cloud-loesungen/iserv-regio-cloud
Als technische Basis nutzen wir aktuell PROXMOX. Perspektivisch planen wir die Erweiterung der technischen Basis auf SCS (Sovereign Cloud Stack: https://de.wikipedia.org/wiki/Sovereign_Cloud_Stack). Ziel beider Lösungen unsererseits ist eine nahtlose Migration ohne Vendor Lock-in zu gewährleisten, wobei der SCS Ansatz weit über den Einsatz von IServ RLP hinaus geht.
Warum ist der Rechenzentrum Ansatz aus unserer Sicht der richtigere?
Erweiterbarkeit
IServ RLP ist in der Breite seiner Möglichkeiten ein mächtiges Programm, das seine Benutzer mit der Vielfalt an Funktionen erschlagen kann. Insbesondere bei der Vielzahl an heute in Schulen zu erfüllenden Aufgaben, kann schnell eine Überforderung der Teilnehmenden eintreten.
Wir haben jahrelange Erfahrung in diesem Bereich und haben ein gutes Gefühl dafür, was möglich ist und wie man es besser nicht machen sollte. halten den Ansatz für am vielversprechendsten, bei dem zunächst mit einer Basisfunktionalität gestartet wird, deren Funktionen in Schulungen in erschöpfender Breite vermittelt werden. Dabei o
Technische Gründe
- Eine richtig gemanagte Cloud Umgebung bietet eine höhere Sicherheit was den Ausfall von Hardware anbelangt. Systeme können zwischen unterschiedlichen Systemen verschoben werden.
- Vereinfachung des Aufbaus: Jede lokale Installation muss beschafft, betrieben, überwacht und upgedated werden.
Ob Sie jetzt eine kommunale Einrichtung sind oder IServ RLP Supportpartner ohne eigene Rechenzentrum Infrastruktur, können Sie die für IServ RPL notwendigen Dienste von uns hosten und betreuen lassen.
Sie erhalten einen individuellen Zugang auf Ihre eigenen Ressourcen.
Dafür stellen wir Ihnen auf Wunsch auch unsere übergeordnete Domäne *.RLP.Cloud zur Verfügung, um die Namensgebung der Installationen zu vereinheitlichen.
Organisatorische Gründe
- Die Update und Zugriffsverfahren skalieren besser. Auf lokale Gegebenheiten muss weniger Rücksicht genommen werden
- Datenschutzvorgaben sind einfacher einzuhalten und müssen nur einmal für alle definiert werden
- Dinge wie Business-Continuity, also der geplante Wiederaufbau nach Katastrophen wird kostengünstig möglich
- Die Installation arbeitet performant unabhängig vom Standort, also auch von zu Hause aus. Das spielt besonders bei „bring your own device“ Szenarien eine Rolle.
Kostengründe
Was im ersten Moment widersinnig klingt erschließt sich bei genauerer Betrachtung:
- Kaum mehr kritische Infrastruktur vor Ort
- Keine Notwendigkeit für lokale Backuplösungen
- Keine Notwendigkeit für Notstrom
- Keine kritischen Komponenten, die im Rahmen von Überwachung, Updates Systemüberwachung usw. gepflegt werden müssen
- Einfachere weil skalierende Anpassungsmöglichkeiten bei Änderungen gesetzlicher Anforderungen (NIS2? Cyber Resiliance? Homeschooling in erneuten Pandemiefall?) lassen sich kostengünstiger bereitstellen, weil die Kosten über alle Teilnehmer verteilt werden statt für jeden ein eigenes Szenario zu entwickeln